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Die Theorie des Wushu ist auf der philosophischen Idee uber der Harmonie zwischen „In“ und „Jan“ gegrundet.
„In“ ( die passive, oder weibliche Quelle der Natur ) und „Jan“ ( die aktive, oder mannliche Quelle der Natur ) sind die wichtigsten Begriffe des Daosismus und der chinesischen Naturphilosophie.
„In“ und „Jan“, „das Scheinbare“ und „das Wirkliche“, die Beherrschung der Kunst ihrer Wechselwirkung und ihrer gegenseitigen Umstellung – das ist das geheimnissvolle Wesen, auf dem die besondere Fertigkeit des Wushu verwirklicht wird. Der Meister verwendet die Kraft des Gegners und erreicht den Effekt des Sieges des Schwachen uber den Starken, des Weichen uber den Harten.
Ungeachtet des in allen historischen Epochen unterstellten und vom Mann abhangigen Standes der Frau in China, verkorperten sich der den Chinesen eigene Pragmatismus und die Konzeption der gegenseitigen Verwandlung „In-Jan“ in der Rolle der Frau im Wushu. Laut „Izsin“ entspricht die Gestalt „Wasser“ ( „In“ ) der Eigenschaft „Gefahr“. Diese Einheit wird durch das Trigramm „Kan“ und durch seine Verdoppelung, das gleichnamige Geksagramm, befestigt.
Im beruhmten Buch „Belehrung fur die Frauen“ schreibt sein Autor, Schonheit-Wissenschaftler Ban Tschjao, dass „der Weg des Mannes und der Frau gerade der Weg „in-Jan“ ist. Die Harmonie in der Natur, wie die Harmonie in den Verhaltnissen zwischen dem Mann und der Frau, verlangt die gegenseitige Erganzung des Jan und des In, dass hei?t das Volgen dem Weg-Dao.
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Diese zwei Seiten ( In und Jan ) wirken in allem, aber laut den alten chinesischen Lehren ist das nicht die Einheit und der Fampf der Gegensatze, sondern ihre gegenseitige Anziehung oder Absto?ung. In und Jan konnen in einer gunstigen oder ungunstigen Verbindung sein: in der Verbindung des gegenseitigen Erzeugnis oder der gegenseitigen Uberwindung. Eine Seite kann nicht mit der anderen zusammensto?en, weil eine Seite in der anderen anwesend ist.
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